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Der keltische Jahreskreis, den ich so liebe

vor 4 Tagen
3 Min. Lesezeit
Asa Buchmann beim Mabon Fest


Es war unglaublich.

Die Energie dieser besonderen Zeit zu spüren.

Mit anderen Frauen gemeinsam die Herbst-Tagundnachtgleiche zu feiern.


Durch den Wald zu gehen.

Zu schweigen.

Zu lauschen.


Wahrzunehmen, was gerade in der Natur geschieht.

Die Farben. Das Licht. Die Luft. Die ersten Zeichen des Rückzugs.

Gemeinsam Rituale zu feiern. Innezuhalten. Zu Spüren.

Diesen Übergang ganz bewusst zu erleben.


Ich liebe diese Tage.

Ich liebe es, in die Energie der jeweiligen Jahreszeit einzutauchen. Zu spüren, was gerade draußen geschieht. Und wahrzunehmen, was es vielleicht auch in uns bewegt.

Ich liebe die keltischen Jahreskreisfeste.


Den keltischen Jahreskreis gemeinsam erleben


Für mich ist es etwas ganz Besonderes, diese Zeiten gemeinsam zu erleben.


Gemeinsam durch den Wald zu gehen.

Manchmal im Schweigen.

Manchmal im Gespräch.


Mit allen Sinnen wahrzunehmen, was uns umgibt. Uns mit den Pflanzen der jeweiligen Zeit zu beschäftigen. Achtsam zu werden. Rituale und Zeremonien zu feiern.

Übergänge zu spüren. Schwellen zu überschreiten. Altes zurückzulassen. Platz für Neues zu schaffen. Offen zu werden für das, was entstehen möchte.


Manchmal braucht es dafür gar nicht viel. Einen Weg durch den Wald. Eine Pflanze, die wir bewusst betrachten. Ein Feuer. Ein Ritual. Ein paar Minuten Stille.


Und plötzlich wird aus einem ganz normalen Tag ein besonderer Moment. Ein Moment, in dem ich wieder spüre, dass ich Teil von etwas Größerem bin.


Die keltischen Jahreskreisfeste als Weg durch das Leben


Für mich sind die keltischen Jahreskreisfeste deshalb viel mehr als schöne alte Traditionen.

Sie geben dem Leben einen Rhythmus.

Sie erinnern uns daran, dass nicht immer alles wachsen muss.

Es gibt Zeiten des Blühens und Zeiten des Loslassens.

Zeiten des Tuns und Zeiten des Ruhens.


Die Natur macht es uns vor. Sie lässt los, wenn ihre Zeit gekommen ist.

Und wir dürfen uns daran erinnern, dass wir nicht immer festhalten müssen. Dass nicht jede Zeit eine Zeit des Tuns ist. Dass Rückzug genauso wichtig sein kann wie Aufbruch. Und dass nach jedem Ende wieder etwas Neues entstehen darf.


Das berührt mich am keltischen Jahreskreis so sehr. Er macht die natürlichen Übergänge sichtbar und erfahrbar. Er lädt mich ein, innezuhalten.

Hinzuschauen. Zu spüren, wo ich gerade stehe.

Und bewusst über die jeweilige Schwelle zu gehen.


Nicht weg von meinen Wurzeln


Ich habe lange gesucht. In anderen spirituellen Traditionen. Ich habe mich mit indischer und buddhistischer Spiritualität beschäftigt und dort vieles gefunden, das mich berührt und bereichert hat.

Bis mich eines Tages eine Freundin auf etwas aufmerksam gemacht hat.

Wir hier in Mitteleuropa haben unsere eigenen spirituellen Wurzeln.


Unsere Verbindung zur Natur.

Zu den Jahreszeiten.

Zum Wechsel von Licht und Dunkelheit.

Zu den Pflanzen und zu den natürlichen Rhythmen des Lebens.


Dieser Gedanke hat etwas in mir berührt.

Und so habe ich begonnen, mich intensiver mit dem keltischen Jahreskreis zu beschäftigen.


In der Landschaft, in der ich lebe.

In den Jahreszeiten.

Im Wald.

In den Pflanzen.

Im Werden und Vergehen.


Nicht weg von meinen Wurzeln. Sondern immer tiefer hinein.

Der Jahreskreis holt mich zurück. Zu mir. Zur Natur. Zu dem, was gerade ist.

Das ist der Grund, warum ich ihn so liebe. Weil er nichts von mir verlangt. Er erinnert mich einfach daran, dass ich Teil dieses großen Kreislaufs bin.


Die 8 Tore durch den keltischen Jahreskreis


Aus dieser Liebe zum keltischen Jahreskreis sind auch meine 8 Tore entstanden, meine Jahresbegleitung durch den Jahreskreis.

Acht besondere Schwellen im Laufe des Jahres. Zeiten zum Innehalten. Zum Wahrnehmen. Zum Spüren, was gerade in der Natur geschieht – und vielleicht auch in uns.


Wir beginnen mit Imbolc im Februar 2027, mit dem ersten Licht, und gehen gemeinsam durch das Jahr.


Mit Natur. Mit Begegnung.

Mit Stille. Mit Ritualen.

Mit Pflanzen. Mit Achtsamkeit.


Und mit der Einladung, das eigene Leben nicht einfach nur von Monat zu Monat verstreichen zu lassen. Sondern bewusst durch die verschiedenen Zeiten und Übergänge zu gehen.

Vielleicht möchtest auch du im kommenden Jahr nicht einfach nur durch das Jahr gehen.

Sondern bewusst durch seine acht Tore.

Ich freue mich, wenn wir uns dort begegnen.

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